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Museumspädagogik in Hattorf und der Samtgemeinde

Ein Schwerpunkt unserer Arbeit wird eine erlebnisorientierte, museumspädagogische Arbeit für Kinder und Jugendliche sein, zu deren Inhalt auch die Entwicklung eines Sinnes für die plattdeutsche Sprache gehört. In diesem Zusammenhang sollen Kooperationen, bzw. eine Zusammenarbeit mit Kindergärten und Schulen aus Hattorf und der Region erarbeitet werden. Konzepte werden derzeit erarbeitet und werden neben der Homepage in einem Flyer zusammengestellt.

Angedacht sind z.B.
- Nachmittage mit plattdeutschen Geschichten, möglicherweise auch später von Kindern übersetzte Geschichten.
- Lieder, Spiele, Puppentheater - alles was auch zur Entwicklung des Sprachverständnisses beiträgt, um Plattdeutsch zu erhalten.

Ein weiteres Ziel ist es, bei den Kindern das Interesse für die ländliche-bäuerliche Arbeit zu wecken und die Vermittlung der entsprechenden Tätigkeiten. Im Vordergrund steht hierbei der Spaß am Lernen durch eigene Erfahrungen und Ausprobieren. In für diesen Zweck von versierten Frauen des Vereins ehrenamtlich genähten Kleidungsstücken aus altem Leinen, können sich die Kinder gut in die Rolle des Bauern, bzw. der Bäuerin hineinversetzen.

Erste Aktionen wie Flachsernte und Kartoffelpflanzen /-roden wurden bereits mit Schulklassen durchgeführt.

Mit großer Begeisterung waren die Kinder beim Legen der Kartoffeln dabei und eine von vielen Fragen lautete: "Wie lange brüten die denn?"

Beim Kartoffelroden musste dann doch noch ´mal unterstützt werden; denn jede einzelne Kartoffel wurde begutachtet.

Diese Kooperationen und Ideen sind mittlerweile einige Schritte weiter. Im Rahmen des Projektes "DorfMuseumSchule" ist der Verein ein Teil eines Modelles. Am Ende des Prozesses steht die Entwicklung eines Leitfadens für vergleichbare Museen, der auch eine Empfehlung zur gemeinsamen Umsetzung der Lernziele des niedersächsischen Kerncurriculums in einem dörflichen Museum enthält. Das Projekt ist mittlerweile in der abschließenden Phase und wird demnächst final in Hattorf umgesetzt und anderen ehrenamtlich geführten Museen zur Verfügung stehen.