Jahreshauptversammlung
Am 25. Februar fand in diesem Jahr die Jahreshauptversammlung des „Vereins für Plattdeutsch und Dorfgeschichte Hattorf am Harz e.V.“ statt. Inge Köhler, die 1. Vorsitzende des Vereins freute sich über eine sehr gute Beteiligung zur diesjährigen Jahreshauptversammlung und begrüßte auch den Bürgermeister zur Versammlung.
Jahresbericht
Den Jahresbericht begann die erste Vorsitzende damit, dass die Steinstraße 3 in Hattorf nun bereits seit 10 Jahren die Heimat des Vereins ist. Mit dem Dorfmuseum haben die Mitglieder auch einen Ort für sich geschaffen, der zu einem besonderen Treffpunkt geworden ist; denn nicht nur die Veranstaltungen, die in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden, sondern auch die vielen Stunden und Arbeiten im Hintergrund, die das Museum zum Erfolgserlebnis machen und nebenbei auch für die gute Stimmung unter den Mitgliedern sorgt. So machte Inge Köhler einen kleinen Streifzug durch die Veranstaltungen, berichtete von den vielen Aktionen mit der Grundschule, den Besuchergruppen, die außerhalb der Öffnungszeiten das Museum besuchten und auch von den Tätigkeiten in den unterschiedlichen Arbeitsgruppen.
Nachdem dann der Kassenwart eine gute wirtschaftliche Basis für den Verein vorstellen konnte, konnten die Kassenprüfer eine tadellose Führung der Finanzen attestieren und stellten den Antrag auf Entlastung des Vorstandes, dem einstimmig stattgegeben wurde.
In der Zusammensetzung des Vorstandes gab es in diesem Jahr eine kleine Änderung. Der 2. Vorsitzende Rolf Hosang hatte im Vorfeld seinen Rücktritt bekanntgegeben und wird nun, nach einstimmiger Wahl, von Elke Hoffmann abgelöst. Alle anderen Vorstandsmitglieder wurden durch Wiederwahl in ihrem Amt bestätigt.

Ein Dankeschön für viele Jahre engagierter Vorstandsarbeit wurde Rolf Hosang am „Offenen Museum“ am 2. März von Inge Köhler und Nicole Barke überreicht.
Ausblick 2026
Dann folgte noch ein Ausblick auf das Jahr 2026 und Inge Köhler stellte ein neues Projekt des Vereins vor. „Ein Fachwerkhaus zieht um“ lautet der Titel. Im letzten Jahr stellte sich heraus, dass die Wilhelm-Busch-Stätte, die ehemalige „Freidhofs-Leichenhalle“, vor dem Abriss stand. Ein kleines Fachwerkhaus, dass nicht mehr renoviert werden sollte, wollte der Vorstand des Vereins aber nicht einfach so verschwinden lassen. So kam die Idee, das Haus vom Kirchberg zum Meierhof umziehen zu lassen. Früher war es durchaus üblich ein Haus an einer Stelle abzubrechen und an eine anderen Stelle wieder aufzubauen, dazu gibt es in Hattorf einige Beispiele. Die Vorbereitungen für dieses Projekt sind mittlerweile „voll im Gange“.
Mit einem kurzen Ausflug in die Veranstaltungsplanung und vor allem in die Arbeit der einzelnen Arbeitsgruppen ging es weiter. Besonders erfreulich ist es, dass für den 19. September das Extra-Ensemble der Gandersheimer Domfestspiele gewonnen werden konnte. Sie werden an dem Tag das „Live Hörspiel Sherlock Holmes – Der Hund von Baskerville“ auf die Bühne im Dorfmuseum bringen. Bereits vorher und das ist der nächste Termin des Vereins beginnt die Sonderausstellung „Brotzeit“
Ehrung für 10-jährige Mitgliedschaft
Eine besondere Ehre für den Vorstand ist es, langjährige Treue zum Verein zu würdigen. Mit einer Urkunde dankte die 1. Vorsitzende den Mitgliedern für 10-jährige Verbundenheit zum Verein. Das Foto entstand im Anschluss der Ehrung.

Ein Teil der geehrten Mitglieder hat zur Freude des Vorstandes den Weg zur Versammlung gefunden und sich sehr über die kleinen Auszeichnung gefreut.
Termine:
Internationaler Museumstag 2026 am Sonntag, den 17. Mai 2026 ab 11.00 Uhr
Das Motto steht an dem Tag schon fest: „Kleider machen Leute“. Im letzten Jahr wurde die Herstellung von Stoffen über das Spinnen, Haspeln und Weben gezeigt. In diesem Jahr geht es einen Schritt weiter. Dazu lädt der Verein auch zu einer historischen Modenschau ein. Weitere Informationen dazu gibt es in Kürze.