Waschküche

Heutzutage ist Wäsche waschen einfach weil Maschinen die Hauptarbeit übernehmen.
Früher war das nicht so und ein Waschtag bedeutete viel und anstrengende Arbeit.

Waschtag auf dem Meierhof

Wäsche waschen war Knochenarbeit und Frauensache. Erst nach dem 2. Weltkrieg erleichterten Waschmaschinen auch in Hattorf vielen erstmals die schwere Arbeit.

Kleine und große Wäsche

Etwa vier Mal im Jahr war „Große Wäsche", bei der Bettwäsche und das gesamte Leinenzeug gewaschen wurde. Die „Kleine Wäsche" wie Hemden und andere Kleidung wusch man in kürzeren Abständen. Wer viel Aussteuerwäsche hatte musste seltener waschen.

Bei der „Großen Wäsche" halfen alle Frauen auf dem Hof. Am Vortag wurde die Wäsche eingeweicht - weiße, bunte und empfindliche Wäsche sowie Arbeitskleidung getrennt. Am Waschtag kochten die Frauen zuerst die weiße Wäsche im Waschkessel. Das Waschwasser wurde für die Folgewäsche aufgefangen.

Erst Bleichen, dann spülen

Weiße Wäsche wurde im Sommer auf der Wiese gebleicht und dafür stetig mit Wasser befeuchtet. Wasser, Licht und Luft sowie der Sauerstoff aus dem Gras halfen, die Wäsche wieder schön weiß zu machen. Nach der Bleiche wurde in klarem Wasser gespült. Ausgewrungen kam die Wäsche zum Trocknen auf die Leine. Nach dem Mangeln oder Bügeln war sie "schrankfertig".

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Waschkessel

Ein Kessel zur vielseitigen Verwendung

Kernseife und Waschmittel

Früher gab es kein Flüssigwaschmittel

Wäschestampfer – „Schmutzige Wäsche waschen“ bis 1950

Wäsche wird gestampft

Waschbretter

Waschen war harte Handarbeit

Trommel- Waschmaschine

Hattorfs älteste Trommelwaschmaschine

Kartoffelpresse

Kartoffeln braucht die Wäsche

Wringmaschine

Ein handbetriebener Wäschetrockner

Wäscheschleuder

Früher nur für wohlhabende erschwinglich

Wäschekörbe und Stubenwagen

Körbe sind nützlich

Holz-Wäschetrockner

Den konnte sich jeder leisten